Lange habe ich mich dagegen gesträubt – aber jetzt ist es soweit: Mein Waldbrett braucht Bäume. Also habe ich mich an den Bau gemacht. Ich nutze die gängige Methode, habe sie aber leicht angepasst. Bisher läuft es gut und entwickelt sich vielversprechend – zumindest bis zum «Skelett». Über feines Geäst und Blätterkrone will ich noch gar nicht nachdenken.
Material
– Dünner und stabiler Gartendraht
– WC-Papier
– Malerband
– Weissleim
So gehe ich vor:
1. Draht schneiden
Ich schneide 5–7 Stücke Draht, jeweils 20–30 cm lang. Diese drehe ich in der Mitte zusammen – immer wieder verdrehen, aber oben und unten einige Zentimeter frei lassen. Die unteren Enden werden später die Wurzeln, die oberen das Geäst.
2. Volumen aufbauen
Danach nutze ich WC-Papierblätter, zerknülle sie leicht und befestige sie mit Malerband an den Drähten. Das sorgt für mehr Dichte und eine grobe Baumform. Am Ende forme ich alles so, dass der Baum schon halbwegs stabil steht.
3. Mit Malerband umwickeln
Danach wickle ich Stamm und Äste mit Malerband ein. Das macht das Ganze stabiler.
4. WC-Papier und Leim
Jetzt kommt der Leim: Ich beginne oben, streiche den Baumabschnitt für Abschnitt ein und klebe dann WC-Papier-Stücke darauf. So entsteht eine raue, organische und wurzelhafte Oberfläche. Stück für Stück arbeite ich mich bis zu den Wurzeln vor. Anschliessend tupfe ich alles mit einer Wasser-Leim-Mischung ab und drücke es fest, damit es gut klebt.
5. Nacharbeiten
Wenn nötig, wiederhole ich den letzten Schritt, um Lücken zu füllen oder instabile Stellen zu verstärken.
Fertig! So entsteht ein stabiles Grundgerüst für den Baum. Geäst und Blätter kommen später.
