Es ist selten – aber umso schöner, wenn es passiert: Auch einen Tag später bin ich noch happy mit meinem Werk. Diesmal geht es um eine Mauer, genauer gesagt um eine verfallene Mauer-Konstruktion, die man mit Holzelementen bestücken kann.
Ziel: Sie soll gut aussehen, einfach zu bauen sein, stabil und gerade stehen – und breit genug sein, damit Figuren darauf Platz haben.
Schon seit meinen ersten Bastelversuchen suche ich nach dem «perfekten» Mauerwerk.
Also los: Ich habe diesen Mauerwerk-Boden als Ausgangsprodukt genommen, in 6 cm breite Streifen geschnitten (Japanmesser, geht super), die Stücke in der Mitte geteilt, zusammengeklebt und weiter bearbeitet. Mit Messer oder Schraubenzieher habe ich kleine Stellen herausgebrochen und dann mit Gips mein bewährtes Steinkrümmel-Verfahren gemacht.

Ich liebe das Krümmelige, die runden Steine, die Unregelmässigkeit, das Verfallene, Ruinenhafte. Genau so sollte es sein.
Braucht noch Farbe und Feinschliff, aber schon jetzt sieht es cool aus!