Glacéstäbchen-Architektur

Ich habe Holz lange unterschätzt.

Erst durch mein Baumprojekt, bei dem ich Plattformen direkt auf den Bäumen bauen wollte, habe ich auf diesen Werkstoff neu für mich entdeckt.

Und siehe da: Holz hat mich so inspiriert, dass ich wieder Lust bekommen habe, an meinem Dungeon-Projekt Way of Sulfur weiterzuarbeiten.

Mein Ausgangsboard habe ich bereits neu bemalt. Das Ergebnis zeige ich in einem späteren Post.

Doch auch die ergänzenden Teile will ich überarbeiten, umbauen und verfeinern. Im Zentrum stehen jetzt Holzelemente wie dieser Steg, der sich an einer Felswand entlangzieht.

Das Material dafür findet man fast überall: im Coop, bei Migros oder im wunderbar antiquierten Einkaufsparadies Schaufelberger in Thun, wo ich es gekauft habe.

Geeignet sind Stäbchen (Asia-Essstäbchen gehen auch) sowie kleine Holzplättchen, die wie Glacéstäbchen aussehen. Alles ist sehr günstig zu haben.

Die runden Hölzer habe ich mit einer kleinen Säge zerteilt. Bei den Plättchen habe ich die Enden mit einer Zange abgeknipst und sie dann mit dem Japanmesser halbiert.

Perfekt muss es gar nicht sein. Gerade die unregelmässigen Kanten wirken wie rohe Bretter, die nicht in einer Fabrik entstanden sind.

Noch ein paar Ritzspuren mit Messer oder Zange, und schon hat man authentische Holzplanken.

Damit lassen sich Podeste, Wände, Stege, Brücken und vieles mehr gestalten.

Holz Tabletop

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