Feuer & Flamme für Tabletop

In meinem Spiel Way of Sulfur spielt Licht eine zentrale Rolle, nicht nur im übertragenen Sinn, sondern ganz konkret auf dem Spielfeld.

Wo Schatten und Dunkelheit herrschen, braucht es eben auch echtes Licht. Mein erster Schritt: kleine, mobile Feuerstellen.

Ich habe günstige LED-Kerzen besorgt, aus dem OBI. Sie sind kompakt, laufen mit einer Minibatterie und lassen sich einfach einbauen.

Nur eines taugt nicht: die Flamme. Sie wirkt nicht wie eine Kerze und schon gar nicht wie ein Feuer, sondern halt einfach wie ein trauriges LED-Teelicht aus dem Grabbelkorb.

Also: «Feuer mit Feuer bekämpfen».

Ich nutze farbige Plastikfolien aus meiner Fotografie-Ausrüstung (siehe mein anderer Blog, hiddenrealms.ch), um daraus eigene Flammen zu basteln.

Diese Folien gibt es in allen Farben, dazu Diffusorfolien, die das Licht sanft brechen.

Flamme Tabletop

Der Trick: Ich rolle die Folien zunächst zusammen und gehe dann vorsichtig mit dem Feuerzeug darüber. Dadurch verschweissen sie, und sie bekommen Struktur, Wellen, Kanten – Flammen-Bewegung halt.

Manchmal schneide ich sie leicht ein, manchmal schichte ich mehrere Lagen übereinander, etwa Orange plus Diffusor.

Das Ergebnis: ein überraschend realistisches Flämmchen – warm, unruhig und fast lebendig. Dieses stülpe ich über das Lämpchen. Fertig.

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