Mein modulares Way of Sulfur Board nimmt Gestalt an. In den letzten Tagen sind mehrere neue Mauerstücke entstanden und aus Restteilen sogar ein kleiner Turm. Oft sind es ja gerade die ungeplanten Dinge, die am Ende am besten wirken.
Um die Mauerteile stabil zu machen, ergänze ich sie mit kleineren Stücken. Das Zusammensetzen ist gar nicht so einfach, vor allem wenn man gerade Winkel hinbekommen will. Ein kleiner Trick, der sich bewährt hat: Die Stücke um einen Gegenstand mit einem rechten Winkel herum zusammensetzen, zum Beispiel um ein Möbelstück, einen Verstäker oder Tischbein. Leim allein reicht oft nicht, besser ist, die Teile zuerst mit einem Chopstick oder etwas Ähnlichem zu fixieren und danach zu verleimen.
Während das letzte Jahr ganz im Zeichen der horizontalen Fläche stand – also der eigentlichen Board-Unterfläche – geht es nun vor allem um das Vertikale: um aufsetzbare, modulare Stücke, die das Gelände plastischer und variabler machen. Ich weiss gar nicht, wie man das genau nennt – Scatterterrain? Egal. Hauptsache, es funktioniert, lässt sich kombinieren und sieht am Ende nach etwas aus, das Geschichten erzählen kann.
Es geht weiter, Stück für Stück. Hier ein paar Impressionen:

